Aktion Hand aufs Herz

Aktion Hand aufs Herz

***  Aufgrund der aktuellen Situation mit COVID-19 müssen wir die Aktion zur Zeit pausieren. Wir informieren Sie, wann es weiter geht! Bleiben Sie gesund!  ***

Neues Angebot zur Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen

 

Seit Jahren steigt die Zahl der Herz-Kreislauf-Erkrankungen weltweit rapide an. Mehr als 4 Millionen Menschen in Europa sterben jährlich an kardiovaskulären Erkrankungen (Herzinfarkt, Schlaganfall etc.). Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die mit Abstand häufigste Todesursache in Europa.

Neben den Herz- und Schlaganfall-Patienten leiden mittlerweile fast 200 Millionen Europäer an Bluthochdruck und ca. 55 Millionen an Diabetes. Diese Patienten gelten im Hinblick auf Herzinfarkt und/oder Schlaganfall als extrem hoch gefährdet.

Alleine in Deutschland leiden ca. 6 Millionen Menschen an Diabetes, und jedes Jahr ereignen sich rd. 300.000 Herzinfarkte und rd. 200.000 Schlaganfälle. Von diesen rd. 500.000 Betroffenen versterben direkt beim Ereignis rd. 110.000 und bei einem Großteil der 390.000 Überlebenden stellen sich bleibende Schäden ein. (Quelle: statistisches Bundesamt)

 

Die aufgeführten Zahlen lassen keinen Zweifel daran, dass Herz-Kreislauferkrankungen eines der drängendsten, ungelösten Probleme unseres Gesundheitswesens darstellen.

Dabei könnte ein Großteil dieser Krankheits- und Todesfälle durch eine adäquate Früherkennung und Prävention verhindert werden!

 

Hintergrund

Unser autonomes Nervensystem hält den Körper in einer steten Balance zwischen Entspannung und Alarmbereitschaft. Dies ist wichtig, um auf Änderungen der äußeren Umstände schnell und richtig reagieren zu können. Bei einem Ungleichgewicht dieser sog. Body-mind-Balance reagiert der Körper unbewusst mit Stress. Diese Verschiebungen unserer autonomen Regulationsmechanismen sind messbar.

 

Stress erhöht das Herz-Risiko

Negative emotionale Zustände, wie z.B. Stress, Ärger, Kummer, Sorgen und Ängste führen zu körperlichen Erkrankungen und erhöhen häufig das Herz-Risiko.

 

Weniger Stress - bessere Prognose

Aktuelle Schätzungen gehen davon aus, dass bis zu 75% aller Arztbesuche ursächlich auf Stress und Überbelastung zurückzuführen sind.

Wer einen Herzinfarkt hatte, sollte sich nicht häufig ärgern oder sich stressen lassen – denn dann verschlechtert sich die Prognose. Das sind die Ergebnisse einer 10-Jahres-Studie des Instituts für Klinische Physiologie in Pisa (Italien), die auf dem Europäischen Kardiologenkongress (ESC) in Paris vorgestellt wurde, heißt es in einer Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK).

Negative Emotionen wie Feindseligkeit, Wut, Depressionen, Angst und soziale Isolation können das Herz schädigen, positive Gefühle wie Phantasie, Mitgefühl und spirituelle Interessen hingegen schützen das Herz, berichten die Studienautoren. (Quelle: Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V.)

Neben der Gefährdung für das Herz spielt die Body-mind-Balance auch bei der Entstehung eines Burnout-Syndroms eine große Rolle. Auch hier kann die Früherkennung der Dysbalance wertvolle Zeit verschaffen, um Schlimmeres zu verhindern.

 

Risiko-Faktor chronischer Stress

Akuter vs. chronischer Stress

Wenn dem Organismus Gefahr droht, wird er in Alarmbereitschaft versetzt. Dies dient dazu, sich der Situation bestmöglich anzupassen und schnell reagieren zu können.

Wie der Stress-Forscher Hans Selye in den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts herausfand, lösen ganz unterschiedliche Stressoren die gleiche Stressreaktion im Körper aus:

  • der Blutdruck steigt an
  • die Pupillen weiten sich
  • die Bronchien erweitern sich
  • der Blutzuckerspiegel steigt an

All dies kann den Organismus optimal bei akuten Stressreaktionen unterstützen. In unserer Vorgeschichte waren das zumeist Kampf- oder Fluchtreaktionen.

Heute sind es vor allem unkontrollierbare, unvorhersehbare oder neue Situationen, die länger andauern und uns auch permanent unter Stress setzen können.

Gefährlich wird Stress dann, wenn er chronisch wird.

Generell ist die Reaktion auf akuten Stress sinnvoll und sichert das Überleben, zumindest dann, wenn Kampf- oder Fluchtreaktionen erfolgreich sein müssen.

Dauert die Stressbelastung über einen längeren Zeitraum an oder treten Stressoren sehr häufig auf, wird der Organismus und seine Anpassungsleistung schnell überfordert. Er befindet sich in einem dauerhaften Belastungszustand.

Wer ständig chronisch gestresst ist, hat ein höheres Risiko, an stressbezogenen Gesundheitsstörungen wie Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes Typ II, Übergewicht, Angststörungen, Depressionen, Burnout, Schmerzstörungen wie Fibromyalgie, entzündliche Erkrankungen wie Rheuma oder auch Störungen des Verdauungssystems zu erkranken.

 

Chronischer Stress

Bereits akute Stresseinwirkungen gehen mit einer raschen und deutlichen Aktivierung unseres Alarmsystems (Anstieg der sympathischen Aktivität des autonomen Nervensystems) und einem ebenso deutlichen Rückgang unseres Entspannungssystems (parasympathische Aktivität des autonomen Nervensystems) einher.

Von ungleich größerer Bedeutung sind natürlich die Auswirkungen chronischer Stressbelastungen, da diese in der Regel mit dauerhaften Regulationsstörungen des autonomen Nervensystems und damit zahlreichen Gesundheitsgefährdungen einhergehen. Dies trifft in besonderem Maße auf chronischen Arbeitsstress zu.

 

Falsche Wahrnehmung von Stress

Wir kennen viele Neigungen, Selbstverantwortung gegenüber unserer Gesundheit zu vermeiden. Oft übernehmen wir Selbstverantwortung für unsere Gesundheit erst dann, wenn wir diese Vermeidungstendenzen in uns erkennen und beginnen, sie abzubauen.

 

Außen- und Innen-Wahrnehmung

Wir nehmen eher wahr, was außen um uns herum geschieht, und sind oft zu wenig aufmerksam für die körperlich-seelisch-geistigen Prozesse im Innenleben.

Durch die Vernachlässigung der Innenwahrnehmung, dem Nichts tun gegen das immer schwächer werdende eigene Körpergefühl, kommt es zu folgenden problematischen, gesundheitsbezogenen Einstellungen: Im Stressgeschehen werden die äußeren Einflüsse stärker bewertet als die inneren Stressprozesse körperlicher, seelischer und geistiger Art.

Der eigene Körper wird oft als seelenlose Maschine betrachtet, der optimal funktionieren muß, keinerlei Wartung erfordert und erst recht keine Beschwerden verursachen soll.

Somit ist es auch nicht verwunderlich, dass beim Auftreten von Krankheiten die Ursachen vorwiegend in der Außenwelt gesucht werden  z.B. in Bakterien, in Umweltstoffen, in Nahrungsmitteln, in äußeren belastenden Einflüssen, auch in ungeliebten ärztlichen Therapie- und Lebensstil- Empfehlungen.

Unberücksichtigt  – oder zumindest vernachlässigt –  werden in den allermeisten Fällen hierbei die intensiven Wechselwirkungen geistiger, gefühlsmäßiger und körperlicher Prozesse, die letztendlich zu Regulations-Störungen im autonomen Nervensystem und den damit verbunden Konsequenzen und Gefährdungen führen.

Der Blick ins "Innenleben"

Durch die regelmäßige Überwachung des Herz-Rhythmus und der autonomen Regulations-Fähigkeit, wird es möglich, den Funktions-Zustand und die Stress-Belastung zu bestimmen. Die vielfältigen Wechselwirkungen innerer körperlicher, seelischer und geistiger Prozesse können hiermit sichtbar in Form von objektiven Mess-Ergebnissen dargestellt werden. Dieses objektiven Ergebnis ersetzen das fehlgeleitete subjektive Empfinden und können so gefährliche, falsche Selbst-Einschätzungen mit den negativen Auswirkungen auf die eigene Gesundheit verhindern.

 

Allgemeine Hintergründe zur Analyse

Als Ganzheit verfügt der Mensch mit seinem Körper im Zusammenspiel mit Gehirn und Geist über ein perfekt ausgeklügeltes System, das ein Leben lang über unser Wohlergehen wacht und uns in jeder Sekunde unseres Lebens auf die jeweilige Situation einregelt. Nur einen begrenzten Teil der Vorgänge nehmen wir davon aber  bewusst wahr. Vieles geschieht vollkommen automatisch ohne unser bewusstes Zutun, außerhalb unserer  Wahrnehmung.

Ob wir uns sportlich betätigen, einen schweren Last schleppen müssen, oder großer Hitze oder Kälte ausgesetzt sind, wir beim Anblick eines knurrenden Hundes erschrecken, oder wir auf ein zu lösendes Problem konzentrieren müssen – immer reagiert der ganz Körper mit. Jeder weiß aus eigener Erfahrung, dass dann der Puls spürbar zu klopfen, mitunter sogar zu „rasen“ scheint. Dies ist eine ganz normale „Anpassungsreaktion“ und Zeichen von Vitalität.  Einschränkungen in der individuellen Leistungsfähigkeit ergeben sich erst dann, wenn der Organismus nicht mehr „flexibel“ auf äußere oder inneren Belastungen (sprich: „Stress“) angepasst werden kann, und unsere Puls immer nur in derselben Frequenz (Schläge pro Minute) schlägt. Wenn er z.B. beim Treppensteigen nicht schneller wird, oder in entspannten Situationen unaufhaltsam weiter rast, dann stimmt etwas nicht.

Auch wenn körperliche Veränderungen (hervorgerufen z.B. durch einseitige Ernährung, fehlende Nährstoffversorgung) und emotionale Belastungen (Kummer, Sorgen, Ängste) anscheinend erst einmal keine Auswirkungen auf das Wohlbefinden haben, können sie bereits erste Anzeichen einer sich veränderten Balance und beginnenden Einbußen der Vitalität, Leistungsfähigkeit und Lebensfreude sein. Die meist fehlenden oder unklaren Vorstellungen von diesen inneren Abläufen erschweren es, Unregelmäßigkeiten frühzeitig zu erkennen. Das fehlende Bewusstsein und die meist nur schwach ausgeprägten Kenntnisse über diese Vorgänge können somit zu einer trügerischen Sicherheit führen.

Um die bestehende Vitalität, Leistungsfähigkeit und Lebensfreude zu erhalten bzw. wieder herzustellen bedarf es einer Ausgewogenheit zwischen Anspannung und Entspannung (Body-Mind-Balance), die es gilt im Alltag aufrecht zu erhalten. Diese Ausgewogenheit kommt zustande, wenn wir uns genügend bewegen, ausgewogen ernähren (dem Körper alle erforderlichen Nähr-und Vital-Stoffe geben) und über  ein gut funktionierendes Stress-Verarbeitungssystem verfügen.

Mit Hilfe unseres Messverfahrens lassen sich über diesen unbewussten Bereich im Körper Aussagen treffen. Mit ihnen lässt sich zeigen, wie der Körper physische und psychische Belastungen bewältigt. Sie spiegeln die Auswirkungen im Körper wider.

Der Sinn dieser  Messverfahren liegt darin, dass wir im ersten Schritt festzustellen wie es aktuell um unsere Vitalität und Leistungsfähigkeit steht. Im zweiten Schritt verfügen wir hiermit über ein zuverlässiges Messinstrument („Gesundheits-Navi“) das uns den Weg zeigt, den wir durch verschiedene Maßnahmen zur Erhaltung oder Wiederherstellung unserer Leistungsfähigkeit beschreiten.

Ermöglicht wird dies über die Analyse unseres Pulsschlages, die es ermöglicht, Einblicke über die unbewussten Abläufe und Regulations-Funktionen im Körper zu erhalten. Sie beschreibt die Anpassungsfähigkeit des Organismus, auf unterschiedliche Belastungen und Anforderungen zu reagieren. Die Dynamik des Pulsschlages – von einer gleichmäßigen und schnellen bis zu einer langsamen und unregelmäßigem Schlagfolge ist ein Hinweis, wie vital und ausgeglichen unser Körper und unsere Psyche sind.

Anhand dieser Dynamik und der Veränderlichkeit des Pulsschlages lässt sich bestimmen, wie gut die Abläufe im Körper funktionieren, und wie es um die zur Verfügung stehende Energie bestellt ist.

Menschen die  körperlich aktiv sind, ihren Körper mit den erforderlichen Vitalstoffen versorgen und seelisch ausgeglichen sind, verfügen über das Gleichgewicht von Aktivität und Passivität sowie von Anspannung und Entspannung.

Unausgeglichene Werte  kann man bei all jenen erwarten, die eher einen ungesunden Lebensstil führen, wenig Bewegung haben und keinen Ausgleich zum Stress herstellen.

Dies gilt sowohl für positive emotionale Zustände wie Freude, Lachen, glücklich sein usw.  (hier reagiert der Pulsschlag besonders „dynamisch“)  als auch für emotional belastende Situationen wie Angst, Ärger, Kummer, Trauer, Beziehungsprobleme usw. (in diesen Fällen verliert der Pulsschlag seine Flexibilität und wird je nach Dauer dieser Zustände immer „starrer“ und unflexibler).

Sowie im emotionalen Bereich verhält es sich auch auf der körperlichen Ebene. Auch hier wird der Pulsschlag unter Belastung starrer und bei Entspannung flexibler.

Menschen, bei denen diese Dynamik und Anpassungsfähigkeit nicht so gut funktioniert, können somit über kurz oder lang Einschränkungen in ihre Vitalität entwickeln.

 

Die Messung, die wir vornehmen, liefert als Body-Mind Balance und dem  Vitalitäts-Index einen sehr guten Hinweis auf die aktuelle Situation.

 

Die Messung können wir dank der Unterstützung der Firma Hevert Arzneimittelk kostenlos anbieten. Bitte vereinbaren Sie einen Termin!